CHESS Projekt
Neue Organisationsmodelle für Teilzeitführungsaufgaben an der UZH

Das CHESS Projekt wurde 2017 im Rahmen des Programms P-7 Chancengleichheit und Hochschulentwicklung lanciert.

 

Ausgangslage

Universitäten stehen vor neuen und steigenden Herausforderungen, mit denen auch ihre akademischen und administrativen Führungspersonen konfrontiert sind. Dazu zählen die demografische Entwicklung mit einhergehendem Fachkräftemangel, die Entgrenzungstendenzen von Arbeit und Beruf in der Wissenschaft sowie die zunehmende Komplexität von Führungs- und Leitungsaufgaben an Hochschulen. Mit den veränderten Anforderungen geht auch ein Wertewandel einher, der sich auf das universitäre Führungsverständnis auswirkt. Hier kann die Schaffung flexibler Arbeitsmodelle einen wesentlichen Beitrag leisten, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Gleichstellung von Frauen und Männern in Führungspositionen zu fördern.

 

Ansatz

CHESS folgt mit dem Projekt einer seiner Zielsetzungen, die interdisziplinäre wissenschaftliche Debatte zu einem relevanten Thema der Hochschulentwicklung universitätsweit anzustossen. Darauf aufbauend werden konkrete Formate mit beteiligten Akteur/inn/en an der UZH entwickelt und umgesetzt. Dabei gilt es, Organisationsmodelle für Teilzeitführung von ihren organisationalen Handlungsspielräumen her zu entwickeln.

 

Projektziele

Ziel ist es, ein nachhaltiges, auf die unterschiedlichen disziplinären Kulturen der UZH massgeschneidertes Massnahmenpaket mit konkreten Organisationsmodellen für Teilzeitführungsaufgaben vorzulegen. Die UZH profitiert von der Entwicklung dieser innovativen und flexiblen Arbeitsmodelle für Führungskräfte, indem sie sich als international attraktive Arbeitgeberin in Lehre, Forschung und Verwaltung positioniert.